Um 7:45 Uhr ging es heute morgen los. Nach kurzer Zeit traf ich Michael und wir gingen um halb 11 erst einmal etwas Fruehstuecken. Irgendwann trennten wir uns, da er noch etwas einkaufen wollte, und so lief ich bis zur Ankunft um 14 Uhr in die 24 km entfernte Herberge alleine. Unterwegs fand ich ein Brillenetui injklusive Brille und Kugelschreiber. Da sich der Besitzer noch nicht auffindig machen liess, werde ich sie wohl in der Herberge lassen. Die ganze Gruppe von gestern ist hier auch wieder eingetroffen. Heute abend soll hier im Dorf eine Fiesta stattfinden - da bin ich aber mal gespannt. Ich sitze gerade in einer kleinen Bar. Sie muss gut sein, was ich an dem dreckigen Boden feststellen kann. In spanischen Bars wird der Muell einfach auf den Boden geschmissen. Auch Zigaretten, Aschenbecher gibt es meist erst gar nicht. Abends wird dann einmal durchgefegt. Und je mehr Leute diese Bar aufsuchen, desto schmutziger ist es halt. Natuerlich laeuft in irgendeiner Ecke auch ein Fehrnseher, oft mit Sport - heute ist es ein Film. Auch ein Spielautomat darf nicht fehlen.
Nachtrag: Als Abendessen kochte ich mir mit Michael ein paar Nudeln mit einer leckeren Sousse. Die Fiesta war dann doch etwas anderes, als ich mir vorgestellt hatte. Eine Tanzband bestehend aus 4 Opas spielte bis 12 Uhr nachts spanische Volklore und die Dorfaeltesten verwandelten den Dancefloar in einen Hexenkessel - und das genau unter meinem Schlafraum! Mit Ralph, Michael, Christina und Dominique (30), die ich dort kennen lernte, sass ich abends noch etwas vor der Herberge zusammen. Als ich im Bett lag hoerte ich ich mir noch einen Tango an - dann schlief ich ein.
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