So gut hatte ich bisher noch nicht geschlafen. Es war endlich mal richtig ruhig auf unserem 5er-Zimmer (abends kam noch eine Maratze hinzu). Nur das Aufklatschen meines Pilgerfuehrers und meiner Taschenlampe nach dem Fall von meiner oberen Hochbetthaelfte hat mich kurz aufgeschreckt. Die Herbergsfuehrung war echt genial. Zunaechst wurden wir durch die Klaenge von Georgs (Herbergsvater) spanischem Dudelsack geweckt (OK, das war noch nicht so dolle), und anschliessend bewirteten sie uns am Freuhstueckstisch. Kann mir kaum vorstellen, dass ich auf dem restlichen Weg noch einmal solchen Luxus bekommen werde. Zum Abschied eines jeden Pilgers gab Georg noch einen zum Besten und gin mit Musik ein paar Meter neben her. Ich begann heute bewusst sehr langsam. Nach 2 Stundenmachte ich eine ausgiebige Pause fuer mein zweites Fruehstueck. Danach traf ich Peter aus Wien. Wir kannten uns bereits von den Tagen zuvor. Er besitzt 2 Gastronomien mitten in Wien und bezahlt jeden Tag ein heiden Geld um in guten Hotels oder Pensionen zu naechtigen. Das Tempo wurde jetzt etwas schneller und so kamen wir um 14:00 Uhr im 25 km entfernten Puente la Reina an. In der Herberge traf ich die beiden Anjas wieder. Alex ist uebrigens in Pamplona geblieben, um seine Fuesse auszukurieren.

Ich schaute mi die beruehmte Bruecke (Puente) an, nach der die Stadt benannt ist und kaufte mir bereits das Fruehstueck fuer morgen ein. Von Anja1 erfuhr ich, dass einige italienische Pilger heute eine Pasta zubereiten wollen, und da sagte ich natuerlich nicht nein (trotz Halbfinale letztes Jahr).

Sie schmeckte vorzueglich! Ich habe an den Fuessen ein paar Druckstellen die ich morgen abtapen werde. Ich hoffe, dass dies nicht nach hinten losgeht, da dies immer eine Gluecksache ist. Es ist jetzt kurz nach 22:00 Uhr und ich lege mich jetzt schlafen.
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